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ASYC - die Apollonia Sailing Yacht Crew!

TV an Bord (Frühjahr 2016)

Ja, ja, ich weiß, das ist etwas, das man an Bord wirklich nicht unbedingt braucht. Aber ich stelle die ketzerische Frage: Braucht man unbedingt eine Hochsee-Segelyacht? Also ich hatte bereits 2006 eines der ersten LED TVs an Bord, damals noch im Format 4:3, und im Vergleich zu heute einen Stromfresser eingebaut, ein Antennenkabel für SAT nach achtern verlegt, und so neben dem Landstromanschluss eine Sat-Schüssel mit Saugfuß anstecken konnte, die ich im Hafen am Elektrobock o.ä. fixieren konnte. Wenn man so viel Zeit an Bord verbringt, gewinnt dieser bescheidene Komfort doch sehr an Bedeutung.

Dieser neue 24" (60cm) Reflexion2471 LED TV mit 12V Anschluss, den ich auf Grund der optimalen Eckdaten gewählt habe, braucht lediglich 25 Watt, soviel wie eine alte Glühlampe für ein Positionslicht, und baut extrem flach. Dies war insbesondere deshalb wichtig, weil ich ja auch die Bb-Schranktüren behinderungsfrei öffnen können möchte. Zusätzlich habe ich ein HDMI Kabel zum Navitisch verlegt, wo ich mein Notebook, auf dem ich umfangreiche Video- und Musikdaten mitführe, anschliessen kann. Außerdem kann ich so über unser WLAN auch via PC Nachrichten oder Filme aus diversen Mediatheken über den TV abspielen.

Auf Grund dieser komfortablen und zugleich stromsparenden Konfiguration benötigen wir die mitgeführte Sat-Schüssel kaum noch, da mittlerweile fast überall flächendeckend Breitband-Internet zur Verfügung steht und auf See brauchen wir kein Fernsehen, da haben wir tatsächlich Wichtigeres und Besseres zu tun. Deshalb würde ich auch nie so eine hässliche, sündteure, nachgeführte Sat-Antenne montieren, die im Süden ohnehin nur einige Transponder empfängt. Aber via Internet können wir die ganze Welt empfangen, und an verregneten Hafentagen auch mal gemütlich News und Tatort schauen!

Stay cool! (Frühjahr 2016)

So entstehen UFOs:

Im Zuge diverser Verbesserungen, wie z.B. LED Lichtbänder unter den Laufdecksleisten in Salon, Pantry und Nasszelle, die es im Jahr 2006, als mein Artikel Ümrüsten auf LED entstand, noch nicht gab, habe ich die damaligen LED gegen neue, inzwischen noch bessere ersetzt. Dadurch blieben Lampen übrig, die ich nicht unbedingt abmontieren, sondern einer alternativen Verwendung zuführen wollte, nicht zuletzt, um nicht die Bohrlöcher ebendieser Lampen kaschieren zu müssen. Die um zwei Achsen drehbare Befestigung dieser Lampen brachte mich auf die Idee, anstelle der Leuchten dort einen 12V Ventilator anzubauen.

Die Konstruktion ist denkbar einfach: Den Lüfter eines Servers in den Distanzring eines Einbaulautsprechers montiert, eine Bohrung in den Distanzring, die dann auf das Gewinde der früheren Leuchte aufgeschraubt und mit Epoxy verklebt wird, Ringabdeckung drauf, fertig. Wegen der Verklebung habe ich die 12V Anschlüsse durch die frühere Öffnung des Lampenschalters geführt. Ein- und aus geschaltet wird mit einem Geräteschalter, der zwischen Lüfter und Distanzring eingebaut ist. Dieser leise und sparsame Ventilator erzeugt genügend angenehmen Luftzug und kann in alle Stellungen gedreht, oder auch hochgeklappt werden, wenn er gerade nicht benötigt wird.

Eine Leewolkenbildung am Taigetos...
aus der sich eine Föhnwolke separiert...